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"Nina Gurol, [...] ein außergewöhnliches, ein Riesentalent", so der Komponist York Höller gegenüber des Kölner Stadtanzeigers. Mit Höller pflegt Nina seit vielen Jahren eine enge Bindung und seine Werke bilden einen festen Bestandteil ihres Repertoires.

Die im Jahre 1997 geborene Pianistin besticht durch feinen Klangsinn, Interpretationsvermögen und besondere Ausdruckskraft. Ihre Ausstrahlung auf der Bühne berühren und beeindrucken Publikum und Presse gleichermaßen.

Ihre Leidenschaft für Zeitgenössische Musik spiegelt sich nicht nur in ihrer Zusammenarbeit mit dem Ensemble "Studio MusikFabrik", sondern auch in regelmäßiger, enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und diversen Uraufführungen wider. Sie engagiert sich außerdem intensiv im Bereich der Musikvermittlung und gestaltet regelmäßig Konzerte in Schulen und sozialen Einrichtungen.

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Nina im Alter von 6 Jahren an der Musikschule in Leverkusen. Mit 13 Jahren wurde Nina am "Pre-College Cologne" der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Jungstudentin aufgenommen. Dort studierte sie zunächst bei Prof. Nina Tichman und anschliessend bei Prof. Gesa Lücker, bei der sie seit 2015 auch im Bachelor studiert.

Dank großzügiger Unterstützung der Deutschen Stiftung Musikleben (Förderung durch das Gerd-Bucerius Stipendium) absolvierte Nina im Rahmen des Erasmus-Programms ein Auslandssemester am Bonporti Conservatorio di Musica in der Klasse von Prof. Mario Coppola.

Zusätzliche wichtige musikalische Impressionen erhielt sie durch ihre regelmäßige Zusammenarbeit mit Tamara Stefanovich, Pierre-Laurent Aimard und York Höller, sowie durch Matti Raekallio, Jerome Rose und Alexander Kobrin.

Jahrelange Konzerterfahrung als Solistin und Kammermusikerin führte Nina in zahlreiche Städte Deutschlands, nach Italien, Polen, Österreich, die USA sowie in Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, die Essener Philharmonie, das WDR Funkhaus Köln, das Beethoven Haus Bonn, den Ehrbar Saal Wien, das Erholungshaus Leverkusen und das Studio DuMont Köln. Nina trat außerdem bei wichtigen Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, dem ACHT BRÜCKEN Festival Köln, beim Festival Gezeitenkonzerte, beim Bachfest Leipzig und den Köthener Bachfesttagen auf.

Im September 2017 unternahm sie dank der Kooperation mit dem Guotai Arts Center eine große Konzertreise nach Chongqing, China zusammen mit ihren Trio-Partner Christoph Heesch (Violoncello) und Leonard Fu (Violine).

Als Solistin mit Orchester sammelte sie Erfahrungen mit dem Toruń Symphony Orchestra unter Anna Mrósz, der Rhein-Erft Philharmonie unter Christian Letschert-Larsson und mit den Bayer Symphonikern unter Kenneth Duryea.
Nina wurde im In- und Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem 1. Preis beim Nationalen Bachwettbewerb Köthen und dem Thürmer Klavierwettbewerb, 1. Preise in der Kategorie "Solo Klavier" und "Kammermusik" auf Bundesebene bei Jugend musiziert, dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb, den Klassikpreis bei der International Rosario Marciano Piano Competition sowie dem 2. Preis beim Internationalen Rotary Klavierwettbewerb und dem 3. Preis beim Internationalen Grotrian-Steinweg Klavierwettbewerb.

Nina wurde erst kürzlich der Mysclaw-Weinberg Preis für die herausragende Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim renommierten TONALi Klavierwettbewerb zuerteilt und wurde als Stipendiatin bei der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen. Seit 2015 ist Nina Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.

Aktuell studiert Nina bei Prof. Gesa Lücker an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 

Interview - ProPodium in Resonanz mit Nina Gurol